Presseberichte

Ein Bericht von Pro7 Galileo:

Impressionen vom Seminarhotel am Starnberger See:

Spanisch – in 5 Tagen

Das geht nicht. Oder doch? Unser Mentalkino geht einen Schritt weiter als Lozanov: Die Schüler sollen die Texte nicht nur hören, sondern auch sehen.

Fazit: Und mal ehrlich: Wer hätte vor fünf Tagen gedacht, dass ich mich
mit einer Französin auf Spanisch unterhalten würde.

 

Probleme mit Fremdsprachen müssen nicht sein. Ein Münchner Trainingsinstitut verspricht schnelle Hilfe und gute Grundkenntnisse in sechs Tagen.

Aktiv: Der Körper ruht in bequemen Liegestühlen, der Geist nimmt neue Vokabeln in Rekordzeit auf.

Fazit: An der Effizienz der Methode zweifelte keiner der Teilnehmer.

 

Wer in der richtigen Sprache überzeugen kann verschafft ich Wettbewerbsvorteile. Eine revolutionäre Methode zum wirksamen Erlernen von Fremdsprachen setzt sich immer mehr durch. Nach nur drei Tagen können sich die Kursteilnehmer in allen Alltagssituationen auf Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch verständigen.

Fazit: Die Alpha Methode ist die Weiterentwicklung der suggestopädischen Methode nach Prof. Lozanov.

 

Bericht Stuttgarter Zeitung

Suggestopädie hilft beim Sprachlernen
Dauerhafte Gedächtnisspur

Auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt wird gebrüllt. Die Kunden beladen ihre Wagen und wissen nicht, ob sie lachen oder die Flucht ergreifen sollen. Aber es droht keine Eskalation: Denn die vier Männern und Frauen, die einander auf Englisch anschreien, sind mit einem Rollenspiel befasst. Sie haben Zettel, auf denen Begriffe stehen, die sie nutzen, um daraus Sätze zu formen. Sie befinden sich in einer gedachten Stock exchange (Börse), sind stock-broker ( Börsenmakler) und dabei, to lose one’s temper (die Beherrschung zu verlieren), denn die Kurse schießen nach oben. Nachdem sie Ihre Gewinne gebucht haben, stimmen sie inbrünstig „New York, New York“ an, wie es Frankieboy auch nicht besser gekonnt hätte, und begeben sich in die Seminaretage des gegenüberliegenden Hotels. Dort wird relaxt. Auf einer Liege ausstrecken, Augen schließen. Ein Film spult ab, weiche Farben streichen über die Wand, aus Rot wabert Orange, aus Grün wächst Gelb, alles fließt ineinander. Zwei sanfte Stimmen sagen noch einmal alle Vokabeln der „Börsen“ -Lektion auf. Unterlegte Musik beruhigt. Die Begriffe sickern bei den Zuhörern, kurz vorm Einnicken, ins Unterbewusste. Das ist Suggestopädie, eine wirksame Methode modernen Fremdsprachenunterrichts. Lange glaubten Sprachforscher, Wörter einer fremden Sprache lagerten sich auf festgelegten Verbindungen zwischen Nervenzellen des Gehirns ab. Jetzt weiß man, dass die Sprachgedächtnisbildung ein dynamischer Vorgang ist, ein Prozess des Speicherns, Abrufens und erneuten Speicherns.

Dynamischer Vorgang

Zuerst landet die zu lernende Redewendung „he laughs best who laughs last“ (wer zuletzt lacht, lacht am besten) im Kurzzeitgedächtnis. Dort abgelegtes Wissen ist aber unbeständig, es gehört ins Langzeitgedächtnis überführt. Das geschieht durch, neuronale Prozesse, die sich nicht bewusst steuern, aber einleiten lassen. Das Wissen wird im Verlauf von etwa sechs Stunden konsolidiert, wenn man sich in dieser Zeit aktiv und passiv damit befasst. Eine dauerhafte Gedächtnisspur bildet sich: „He laughs best who laughs last“ wird in der Erinnerung verankert.

Aktiv, das hieß bisher Vokabeln lernen, durch beständiges repetieren. Aber solches Lernen, wissen wir aus der Schulzeit, hinterlässt nur labile Manifestationen im Gedächtnis. Zum Erfolg führt die Mischung aus aktivem und passivem Lernen. Das funktioniert multisensorisch, sämtliche Sinne sind daran beteiligt. Diese Methode gewährt ausnahmslos allen Menschen individuellen Zugang zu Lernstoffen.

Isabell Schiff, Geschäftsführerin von iS seminare in München (www.iSseminare.de) sagt, dass Suggestopädie „die Unterschiedlichkeit der Menschen als Bereicherung sieht“. Der visuelle Typ büffelt, braucht Ruhe, Ordnung, Regeln, schriftliche Unterlagen. Das gibt ihm Sicherheit. Der auditive Typ nimmt Informationen übers Hören und im zwischenmenschlichen Kontakt auf, frei flottierend, einer locker drauf. Beim kinästhetischen Typ vollzieht sich die Informationsaufnahme durch eigenes Tun und Erleben, er geht langsam und bedächtig vor. „Jeder Mensch hat einen Sinn, der besonders gut ausgeprägt ist“. sagt Schiff.

Mehrere Lerntechniken

Die Suggestopädie bietet deshalb eine breite Kombination an Lerntechniken: Arbeit mit Lernplakaten, Farblernen, Bilder, Info-Cards (visuell). Hören und Sprechen im Wechsel, Rollenspiele, Identitätswechsel Einsatz von Musik (auditiv). Wechsel der Sitzordnung Stehkreis, Lernspaziergänge, Karten- und andere Spiele in der Fremdsprache, Requisiten, Tempowechsel (kinästetisch). Der angeborene Lerntrieb fit stärker als der Sexualtrieb“, erklärt Schiff. „Er muss nur vielfältig genutzt werden damit optimale Leistung zu Stande kommt.“
Dreh- und Angelpunkt ist der Coach. Wladimir Jessikowski ‚ist in Moskau geboren, in New York aufgewachsen, in München wohnhaft. Er spricht sechs Sprachen, hat Gesangsunterricht und Schauspielkurse hinter sich und betrachtet jeden nüchternen Seminarraum als Bühne. Er ermuntert und brüllt rempelt an und will gerempelt werden. Da springt der Funke schnell über. Der Coach weiß nach zwei Stunden bei jedem der Teilnehmer, worauf bei diesem Exemplar ankommt: Vokabelaufstocken, Rhythmisierung oder Freisprechen. Und er gibt jedem jederzeit das Gefühl! In dir steckt mehr, als du denkst: raus damit! „Suggestopädie gibt es nicht, es gibt nur den Suggestopäden“, resümiert denn auch Isabell Schiff. Der ist kein distanzierter Oberlehrer sondern bringt sich emotional ein. Die Folge für die Teilnehmer: Stress fällt weg, jeder kann sein, wie er ist, niemand muss Angst vor Fehlern haben. Die Stimmung ist positiv das Gehirn immens aufnahmefähig, der behandelte Stoff wird gefühlsmäßig eingewebt und ist deshalb für das episodische Gedächtnis leichter erinnerbar. Roland Mischke

Internationale Sprachen Seminare

Internationale Sprachen Seminare